Porzellanmalerei

Die Porzellanmalerei ist ein sehr schönes, aber aufwendiges basteln.

Im Bastelbedarf ist Porzellanfarbe erhältlich, die im Backofen gebrannt wird. Diese Farbe hält allerdings nicht sehr lange. Nach ein paar Spülgängen blättert die Farbe ab. Das Spülen in der Maschine überlebt die Farbe gar nicht.

Bei der Porzellanmalerei unterscheidet man zwischen der Unterglasur- und der Aufglasurmalerei.

Ich arbeite mit der Aufglasurmalerei und keramischen Farben. Diese Farben werden durch einen Brennvorgang bei mind. 700° haltbar gemacht. Sie halten jeden Spülgang in der Maschine aus.

Die Farben bestehen aus buntem Glas. Dieses wird beim Brennen mit der Glasur des Porzellans verbunden. Der Umgang mit diesen Farben erfordert einiges an Geschick, Ausdauer und Erfahrung.

Für diese Art von Farben gibt es wenige Bezugsquellen. Ein paar Adressen sind in der Rubrik „Links“ enthalten.

Die Farben sind pulverisiert. Um sie malfähig zu machen, benötigt man Anpasten, wie Anisöl, Dicköl, etc. Die Öle unterscheiden sich in ihrer Wirkung auf die Farben. Alle verflüssigen die Farbe. Einige verzögern zusätzlich die Trocknungszeit.

Für einige Techniken, wie z. B. das Stupfen, ist der verlängerte Trockenzeitraum wichtig.

Porzellanmalerei Anleitung

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Zunächst braucht man keramische Farben. Die Farben werden in kleinen Dosen zu 6 g verkauft. Manchmal erhält man sie auch in Mengen von 20 g. Allerdings werden diese in Tüten geliefert.

Außerdem wird Spiritus, Terpentin, Appelkorn, eine glatte Fliese oder Glasplatte, ein Messer o. ä. zum Anpasten der Farbe, Porzellan, Pinsel in verschiedenen Stärken, eine Feder mit Halter und ein Graphitstift benötigt.

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